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Namibia, wo Jägerträume in Erfüllung gehen!

Geschrieben von: Norbert Meichl | | Kategorie:

Bei der Ankunft in Windhuk wurden wir wie vereinbart vom Farmbesitzer Robert Pack persönlich abgeholt und herzlich empfangen. Dann ging es auch schon direkt zur ca.90 Autominuten entfernt gelegenen Farm Okasandu, was in diesem großen Land quasi um die Ecke ist.

Der gute, erste Eindruck verfestigte sich auf der Farm weiter, als wir das stattliche Haus mit großem Swimmingpool samt den dazu gehörenden Wirtschaftsgebäuden sahen, die überaus sauber, gepflegt und aufgeräumt waren. Das Begrüßungskomitee bestand aus Roberts bezaubernder Gattin Steffi und der fünfköpfigen Hundemeute, angeführt vom ca. 65 kg schweren Dodge der auf den ersten Blick etwas einschüchternd wirkt, aber eine Seele von Hund ist, der das Haus und alle darin wohnenden mit Hingabe bewacht und beschützt. Foxterriermischling Tinka, Weimaraner Rocco und die BGS Akila und Xara sind die anderen, ebenfalls sehr freundlichen und liebesbedürftigen Mitglieder der Truppe. Mitte der Woche durften wir dann noch die beiden Jungs Alexander und Michi kennenlernen.

Im Zuge des Gesprächs beim anschließenden, köstlichen Mittagessen erfuhren wir, dass wir das Privileg hatten die ersten Gäste aus Österreich auf Okasandu zu sein. Zur Verpflegung ist zu sagen das Steffi sich schon im Vorfeld nach den kulinarischen Befindlichkeiten bzw. Allergien der Gäste erkundigt und sich dann entsprechend darauf einstellt. Das von ihr gekochte Essen ist wunderbar schmackhaft und sie überraschte uns jeden Tag aufs neue. Das fängt beim selbstgebackenen Brot zum Frühstück an und endete Abends mit köstlichen Dessert wie selbstgemachtes Eis und vieles mehr.

Der Zimmerservice und Wäschedienst der unaufdringlichen, höflichen Hausangestellten ließ nichts zu wünschen übrig. Man braucht wirklich nicht viel in den Koffer zu packen, weil am nächsten Tag bereits wieder alles frisch gewaschen und gebügelt am Zimmer liegt. Die Gästezimmer sind auch in Natura so schön wie auf den Fotos der Homepage.

Da ich mir den Stress und die Kosten der Mitnahme eines eigenen Gewehrs ersparen wollte, bekam ich wie ausgemacht von Robert zu kulanten Bedingungen eine sehr gute Leihwaffe im Kaliber 30.06 mit einem exzellenten, variablen Swarovski Zielfernrohr und Schalldämpfer. Nach dem obligatorischen Probeschießen am hauseigenen Schießplatz und der sachlichen Belehrung von Profijäger Robert wie man sich im Busch zu verhalten hat fuhren wir anschließend noch am Tag der Ankunft zur ersten Pirschfahrt aus. Zirka 45 Minuten vor Sonnenuntergang entdeckten wir an einer Wasserstelle einen einzelnen, starken, betagten Oryxbullen den wir bei günstigem Wind anpirschten und den ich vom Dreibein aus auf 120 m erlegen konnte.

Das wildreiche 13.500 ha große Eigenjagdgebiet von Robert ist freie Wildbahn und zu Fuß gut begehbar, insgesamt hat er auf ca.80.000 ha die Möglichkeit zu jagen und ist daher sehr flexibel was die Wünsche der Jagdgäste betrifft. Er verspricht auch nichts was er nicht halten kann und ist ein Mann von Ehre und Handschlagqualität! Bedingt durch seine Jahrzehnte lange Erfahrung kann man sich darauf verlassen das er nur wirklich passende, reife Trophäenträger zum Abschuss frei gibt.

Der weitere, überaus erfolgreiche Verlauf der Jagd auf Kudu, Gnu, Impala, Springbock, Hartebeest, Schakal und Warzenkeiler würde den Rahmen der Gästeseite sprengen und kann gerne bei mir per Email nachgefragt werden!

Unser Fazit: Wenn man auf der Suche nach einer guten, fairen Jagd und Erholung vom Alltag in absoluter Ruhe und familiärer Atmosphäre ist, kann man Okasandu Jagd Safaris vorbehaltlos empfehlen. Es passt einfach alles perfekt zusammen!

Da ich noch einige jagdliche Träume wie Eland, Wasserbock und Weißwedelgnu habe, freue ich mich schon heute darauf diese unter der Führung von Robert in den nächsten Jahren in die Tat umzusetzen.

Wir kamen als Gäste und gingen als Freunde.

Norbert und Doris Meichl

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